Mund-Nasen-Schutz mal anders…

Erinnern Sie sich an alte Cowboy-Filme?
Einsame Cowboys reiten durch unwirtliche, staubige Landschaften und tragen ihr Tuch verkehrt herum. Sie bedecken Mund und Nase, damit sie den Staub nicht so einatmen. Oder beim Banküberfall? Auch da wird im Western diese Form der Vermummung gern gewählt.
Durch die Corona-Krise haben wir Mund-Nasen-Schutz ja jetzt im richtigen Leben als Vorschrift, wenn wir einkaufen oder in ein Lokal gehen oder öffentlich unterwegs sind mit Bus oder Bahn.

Wie geht es Ihnen mit der Maskenpflicht? Haben Sie das ideale Modell für sich gefunden?
Ich leider nicht. Maske ist einfach nicht meins. Ich fühle mich damit unwohl, kann nicht richtig atmen, schwitze und meine Brille beschlägt und sitzt nicht mehr richtig. Ich trage sie daher nur dort, wo ich muss und nehme sie dann wieder ab.  Was also tun?

Eine Kundin hat mich auf die Idee gebracht:
Schal oder Tuch statt Maske.
Machen wir es wie die Cowboys und Cowgirls…!

Gut geeignet finde ich ein Tuch aus Bio-Baumwolle von Djian in 70 x 70 cm.
Das können Sie wie ein Nickytuch tragen und dann einfach hochziehen. Sehr praktisch. Wir haben es in einigen Farben und Mustern und auch aus Seide, da ist es noch etwas anschmiegsamer.

Kürzlich habe ich es ausprobiert im Biergarten. Dort muss man bei uns in Bayern Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn man umhergeht. Ich habe also beim Betreten des Biergartens mein Tuch hochgezogen und bin zum Platz gegangen. Im Sitzen habe ich es einfach wieder runtergezogen und als Halstuch getragen.
Man sieht es immer wieder, dass auch KundInnen in Läden einen Schal hochgezogen als Mund-Nasen-Schutz tragen.
Einen Schal oder ein Tuch habe ich eigentlich immer dabei. Dann habe ich damit auch immer einen Maskenersatz in petto. Für mich ist das eine feine Alternative. Es lässt sich gut waschen und schaut passend zur Kleidung gut aus. Und ich muss keine Maske in der Tasche verstauen und immer wieder rein und rausgeben.
Was sagen Sie dazu?
Können Sie sich vorstellen, ein Tuch oder einen Schal so zu tragen, wenn Sie eine Maske benötigen?
Auf Ihre Meinungen sind wir vom da sempre-Team schon sehr gespannt und senden Ihnen herzliche Grüße,
Ihre
Sieglinde Graf & das Team von da sempre

Fotos: da sempre


4 Antworten auf „Mund-Nasen-Schutz mal anders…“

    1. Liebe Tina,
      es freut mich, dass Dir die Tücher gefallen.
      Ja, wirklich praktisch, wenn man schnell einen Mund-Nasen-Schutz braucht, oder die Maske eh nicht so gern hat, gell? Da muss frau erfinderisch sein…
      Auch Dir wünsche ich ein schönes Pfingstwochenende,
      liebe Grüße Sieglinde

  1. Wenn ich mir nur kurz ein Eis holen gehe, mache ich das auch so. Da ich meistens ein Tuch trage, geht das gut. Unter reiner Seide schwitze ich dabei aber wahnsinnig und das Tuch verrutscht leichter. Viscose oder ein Seidenmix ist für mich angenehmer.

    Ansonsten trage ich zum Einkaufen Masken aus einlagigem Jersey, einfach aus einem alten Shirt nur ausgeschnitten. Durch die kann ich gut atmen. Mein Problem ist eher, dass ich Angst habe, mich mit Maske auf die Nase zu legen, weil die Sicht nach unten eingeschränkt ist. Ich muss immer schauen, wo ich hin trete, um nicht über kleinste Unebenheiten zu stolpern oder umzuknicken. Ich gehe also gerade draußen sehr langsam zwischen den Geschäften und auf dem Markt.

    Schöne Pfingsten wünscht Euch
    Ines

    1. Liebe Ines,
      dass Du den Trick schon kennst, dachte ich mir doch. Wenn jemand so viel mit Schals zu tun hat…
      Ja, mir gehts auch so, dass ich mit Maske vorsichtiger agiere und mich nicht so frei bewege, weil der Sichtraum etwas eingeschränkt ist. Ich verwende nur die Masken, die man von medizinischem Personal kennt, aber die einfachen, nicht die mit echter Schutzwirkung.
      Das mit dem T-Shirt-Stoff hast Du schon mal in Deinem Blog beschrieben, wenn ich mich richtig erinnere.
      Danke für deinen Kommentar und schöne Pfingsten,
      liebe Grüße von Sieglinde

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