Angelika Kauffmann? Schwarzenberg im Bregenzerwald? Wir waren da!

Wir waren kürzlich in Vorarlberg. Gewohnt haben wir am Bodensee im Rheindelta bei Bregenz in einer hübschen kleinen Ferien-Wohnanlage – den Ländleappartments. Unser Ferien-Haus war ein Tiny Holz-Haus mit Süd-Terrasse und Klimaanlage. Alles mit Holz und rustikal und chic von außen und innen.

Uns hat es sehr gut dort gefallen. Mit den Rädern war man in 10 Minuten durchs Rheindelta am Bodensee. Was auch für den Abend-Aperol mit Seeblick günstig war…

Vorarlberg ist ein kleines österreichisches Bundesland zwischen Bodensee, Bregenzerwald, Bergen und dem Rheindelta und der Schweiz. Die Sprache dort geht ins Alemannische und ist ganz anders als sonst in Österreich. Tatsächlich waren wir vor einigen Jahren schon einmal in Bregenz mit den Rädern von Lindau aus. Aber dieses Mal haben wir wirklich dort gewohnt und auch den Bregenzerwald besucht.

Wir wollten unbedingt auf den Spuren der Malerin Angelika Kauffmann unterwegs sein und sehen, wo sie als junge Frau gelebt hat. Und wie sie es geschafft hat von dieser abgelegenen Gebirgs-Landschaft in die weit entfernten Metropolen London und Rom zu kommen, um dort zu arbeiten und sehr erfolgreich zu werden. Und das in den 1750er Jahren.
Das wunderbare Buch Angelika Kaufmann, Künstlerin und Geschäftsfrau (siehe weiter unten) der Kunsthistorikerin Gabriele Katz war unser idealer Reisebegleiter.

Deshalb sind wir mit dem Auto nach Schwarzenberg im Bregenzerwald gefahren. Dieser Ort bietet so manche Überraschung. Eigentlich hätten wir über das Bödele (oder mit dem Mountainbike über den Lorenapass) fahren sollen, einen Gebirgspass, dessen Straße mitten durch das Dorf führt. So sind schon früher die Menschen hierher gekommen als der Ort eine wichtige Transit-Kreuzung war. Auch damals sind – natürlich viel unbequemer- die Menschen gereist und haben Waren transportiert und Schwarzenberg war schon immer ein Knotenpunkt.
Wir aber haben einen etwas bequemeren Weg gewählt über einen großen, neuen Tunnel, der uns viele Kurven erspart hat. Diese fahren wir nämlich nicht so gern und es gab immer noch genug davon, bis wir endlich in Schwarzenberg waren.

Das Wohnhaus von Angelika Kauffmann liegt etwas oberhalb des Dorfes und ist inzwischen in ein Heimatmuseum umgewandelt. Stilsicher mit Holz direkt damit verbunden wurde ein modernes Museum angebaut, wo wechselnde Ausstellungen über sie und ihr Werk gezeigt werden.
Überhaupt ist Architektur in Vorarlberg eine großartige Hommage an den Werkstoff Holz, der überall reichlich vorhanden war und ist. Moderne Holzhäuser finden sich überall im „Ländle“ und sie sind schick und langlebig.
Die Häuser in Schwarzenberg jedoch sind sehr alte und mit Holzschindeln bedeckte Kunstwerke.
Es gibt auch einen neuen, großen Konzertsaal mit einmaliger Akustik. Denn das kleine Schwarzenberg mit seinen gut 2000 Einwohnern bietet eine Menge an Kultur. Es finden internationale Konzerte und Veranstaltungen statt und die sog. Schubertiade.

Im Heimatmuseum wird auf die lange Tradition des Ortes auch als Ort von Künstlern hingewiesen und auf die traurige Geschichte, der sog. „Schwabenkinder“, die von hier aus ins Schwabenland gezogen sind, um dort zu arbeiten, damit ein Esser weniger in der Familie war. Die Armut in Schwarzenberg war groß.

Im Neubau endlich dann die Ausstellung zu Angelika Kaufmann, der weltberühmten und weitgereisten Künstlerin, die lange Zeit nicht wusste, sollte sie Sängerin oder Malerin werden. Sie hatte eine wunderbare Begabung für beides. Sie entschied sich für die Malerei und damit für ein viel freieres Leben. Sängerinnen hatten nur ein Auskommen, wenn sie eine Stellung bei Hofe irgendeines Adligen hatten. Das bedeutete natürlich, dass sie auch von ihm abhängig war.

Das wollte Angelika Kauffmann nicht. Sie wurde 1741 geboren und ihr Leben war das einer Tochter, die viel von ihrem Vater, der Wander-Maler war, gelernt hat und ihn dann noch weit übertroffen hat. Die beiden reisten viel und sie wurde schon als Kind und junges Mädchen sowohl als Sängerin als auch als Malerin bei Höfen in Deutschland und Italien vorgeführt und gefeiert. Als Kind malte sie schon ganz großartig und hatte eigene Aufträge und Erfolg damit. Sie sprach vier Sprachen und behielt später bei ihren Finanzen stets selbst den Überblick, die Verwaltung hat sie Vertrauten in Schwarzenberg übertragen.
Am Schluss war sie vielfache Millionärin.

Sie las viel. Da sie aber auch unglaublich viel und diszipliniert arbeitete, liess sie sich gern während des Malens vorlesen.
Dies nimmt die derzeitige Ausstellung in ihrem Museum in Schwarzenberg zum Thema:
„Erlesen. Angelika Kauffmann und die Literatur“. Unter diesem Motto waren die Gemälde in der Ausstellung kuratiert.

Sie war die erste Frau, die Gemälde mit historischen Motiven malte, das war eigentlich nur Männern vorbehalten. Malerinnen sollten hübsch bei den Portraits bleiben. Sie hat auch zusammen mit ihrem Vater bestimmt, wen sie heiratet und einen Ehevertrag geschlossen, denn sonst wäre ihr großes Vermögen automatisch auf den Ehe-Mann übergegangen. Da war sie schon 40 Jahre alt und berühmt in London und später dann auch in Rom. Alles was Rang und Namen hatte, wollte von „Miss Angel“ portraitiert werden und ihre Historien-Gemälde sehen und, wenn möglich, auch erwerben.
Sie war ein Star.

Als sie London verlassen hatte, zog sie nach Rom (über Schwarzenberg und andere Stationen, auch über Venedig, wo ihr Vater starb) und sie erwarb in Rom eine wunderbare Villa in bester Gegend in der Nähe der Spanischen Treppe. Sie pflegte Umgang und Freundschaften zu berühmten Männern und auch Frauen ihrer Zeit, die auf der Grand Tour nach Rom kamen und natürlich mit ihr und in ihrem Haus gesehen werden wollten: z.B. Goethe, Herder, Anna Amalia von Weimar uvm.

Nie hat sie jedoch Schwarzenberg vergessen. Den Ort, aus dem ihr Vater stammt, und der viele Wander-Maler und -Kunsthandwerker beheimatet hat, die in die Welt zogen, um mit ihrer Kunst dort Geld zu verdienen. Dieser kleine Ort, der eine große Tradition mit Kunst hatte.
Ihre Zuwendungen galten Verwandten, Stiftungen für Arme und auch der Ortskirche, für die sie am Ende ihres Lebens noch ein großes Altargemälde, die „Krönung Mariens“ schuf. Die Kirchengemeinde hat ihr ebenfalls ein Denkmal in der Kirche gestiftet, so ist sie unvergessen hier.
Gestorben und beerdigt ist sie 1807 in Rom.

Natürlich waren ihre Motive sehr begehrt. Die Zeit damals fuhr voll darauf ab, sie war total in Mode.
Da es keinen Schutz des Originals gab, wurde kopiert, was das Zeug hält. Ihre Motive als Bilder, Kupferstiche und auch auf feinem Porzellan: Hauptsache von Miss Angel…
Auch, wenn sie meist keine Einnahmen daraus hatte, ihr Ruhm wuchs immer mehr… und in William Wynne Ryland hatte sie selbst einen genialen Kupferstecher, der die begehrten Stiche ihrer Bilder in sehr guter Qualität herstellte. Das war eine sichere Einnahmequelle für sie.

Wenn Sie jetzt neugierig auf das Leben und Wirken von Angelika Kauffmann geworden sind, schauen Sie doch mal hier rein: Astrid vom Blog Le Monde de Kitchi hat sie portraitiert und alles Wichtige und Interessante aus ihrem Leben wunderbar beschrieben. Auch mit vielen Bildern von ihr.
Sie hat viele Selbstbildnisse geschaffen. Auch das war ein geschickter Beitrag zum Starkult.

Außerdem empfehle ich die Bücher:
Angelika Kauffmann Künstlerin und Geschäftsfrau
Gabriele Katz, belser Verlag ISBN 978-3-7630-2609-8
Nur mehr antiquarisch erhältich z.B. über Booklooker

Heimat Schwarzenberg
Texte: Gert Ammann, Annelies Nigsch, Petra Zudrell
Gestaltung: Atelier Stecher
Katalog einer Ausstellung des Angelika Kauffmann Museums 2013

2013 | Hardcover | Schutzumschlag | 17,5 x 22,5 cm | 128 Seiten
ISBN 978-399018-194-2 | EUR 26,00 inkl. 10% MwSt. zzgl. Versand

Angelika Kauffmann Selbstbildnis in Vorarlberger Tracht

Den krönenden Abschluss fand unser Schwarzenberg-Besuch dann unvermutet im Garten des Hotels Hirschen. Ein erstklassiges Hotel mit Sterne-Restaurant, das am späten Mittag ganz casual nur noch Kleinigkeiten servierte. Uns z.B. einen feinen Salat mit Vorarlberger Käsekissen.
Dass in diesem kleinen Dorf in der Provinz solch ein Hotel (das Haus ist aus dem Jahr 1755, Angelika Kauffmann kannte das Gasthaus schon) mit großem Spa und Hauben-Restaurant sich halten kann, ist erstaunlich. Aber es gibt eben Kultur und Natur und im Winter eine echte Skisaison. Wir jedenfalls waren überrascht und auch fasziniert von den Möglichkeiten dieses kleinen Ortes mitten in den Bergen.

Zurück ins Flachland ging es für uns wieder durch die kurvige Bergwelt und den Tunnel und am Abend waren wir erfüllt von all den überraschenden Entdeckungen, die wir in Schwarzenberg und im Bregenzerwald gemacht hatten. Wir hatten schon einiges erwartet, aber das wurde weit übertroffen.
Ein Aperol Spritz am See ließ den Tag dann ausklingen…

Wir hoffen, Sie haben unseren Ausflug auch genossen und wünschen Ihnen einen schönen Herbst mit all seinen feinen Genüssen in Kultur und Kulinarik.


Herzlichst Ihre,
Sieglinde Graf und Herbert Gschwandtner

P.S. Noch ein Tipp zum Bregenzerwald: im neuen Bregenzerwald-Newsletter können Sie Vieles darüber lesen, was Sie dort alles vorfinden. Vom Holz-Öko-Hotel bis zum Frauenmuseum in Hittisau finden sich vielzählige Angebote für einen Urlaub dort.

Fotos: Sieglinde Graf, Buchtitel Museum Schwarzenberg

24 Antworten auf „Angelika Kauffmann? Schwarzenberg im Bregenzerwald? Wir waren da!“

  1. Ihr habt eine schöne Reise unternommen auf den Spuren dieser Malerin. Danke für diesen informativen Beitrag mit den schönen Fotos. Vorarlberg ist zwar klein, aber ein sehr interessantes Bundesland.
    Das Heimatmuseum ist hübsch, mir gefallen die typischen Malereien auf den Holzmöbeln sehr gut. Und die Vorarlberger Trachten sind ebenso aufwendig gefertigt, mit viel Liebe zum Detail.
    Ein Aperol Spritz mit Blick aufs Wasser klingt sehr entspannend.

    Liebe Grüße

    1. Das freut mich, dass dir unsere kleine Reise gefallen hat! Herbert war noch nie im Bregenzerwald, für Salzburger ist das einfach vorm Berg…
      Wir waren sehr beeindruckt von der Gegend, dem Dorf Schwarzenberg und sowieso von Angelika Kauffmann. Eine wirklich bemerkenswerte Frau.
      Schön, dass Du dabei warst…
      Herzlich,
      Sieglinde

  2. Liebe Sieglinde und Herbert,
    ja super!! Angelika Kaufmann war wirklich eine emanzipierte Frau mit einer sehr schwierigen Vorgeschichte. Sie ist auch in Konstanz im Rosgarten Museum immer mal wieder vertreten. Daß euch Bregenz so gefallen hat, freut mich als Bodensee Frau sehr.
    Deine Reisebeschreibungen und die passenden Fotos und Infos machen richtig Spaß! Da werde ich wohl im Herbst deinen Empfehlungen folgen. Momentan überwiegt das Kulturprogramm. Mein jährliches Highlight Schlossfest Mainau im Gewand steht kurz bevor. Alles was geht mitnehmen, der Winter kommt sicher und die „stille Zeit“. Seid lieb gegrüßt und weiter so. Sibylle

    1. Liebe Sibylle, dass Du nun Lust auf den Bodensee auf Vorarlberger Seite bekommen hast, freut mich ja sehr.
      Wir waren nämlich nicht nur in Schwarzenberg, sondern auch auf dem Pfänder und in Rorschach beim Forum Würth.
      Im Rosgarten Museum ist auch Kunst von Angelika Kauffmann, das finde ich ja toll. Sie war so unglaublich fleißig, weil sie ja schon als Kind damit angefangen hat. War sicher nicht immer einfach für sie. Am Bodensee hat sie auch vieles gearbeitet zusammen mit ihrem Vater.
      Du hast Dein Highlight noch vor Dir, wie schön! Jetzt am Wochenende?
      Da wünsche ich bestes Wetter und viele nette Menschen, die dich im historischen Gewand auf der Mainau bewundern!
      Herzlich,
      Sieglinde

  3. Liebe Sieglinde, herzlichen Dank für die Reise in die Kultur und an den Bodensee. Ich liebe den Bodensee, meist sind wir eher weiter „unten“ gen Überlingen oder Meersburg. So schöne Bilder hast du mitgebracht, ich habe mir direkt noch einen Cappucino dazu gemacht und den Beitrag genossen.
    Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    1. Das finde ich ja klasse, dass Du Dir noch einen Cappuccino dazu gemacht hast. So bist Du richtig mitgereist… <3
      Den Untersee kennen wir ja schon sehr gut, da waren wir schon oft. Terra incognita war das Rheindelta und überhaupt Vorarlberg.
      Und die Angelika Kauffmann interessiert uns schon länger, eine wirklich beeindruckende Frau und Künstlerin.
      Dass das Wetter noch dazu so mitgespielt hat, war wunderbar.
      So wie heute, schöne Sonne und warm, aber nicht heiß. Ich liebe es.
      Dir auch ein wunderschönes Wochenende, liebe Tina.
      Herzlich
      Sieglinde

  4. Liebe Sieglinde,

    Dein Bericht, untermalt mit wunderschönen Fotos, macht Lust auf die Künstlerin Angelika Kauffmann und Schwarzenberg.

    Sicher machen wir mal wieder Radl Urlaub in Vorarlberg. Auch uns hat das Vorarlberger Ländle gut gefallen sowie die Unterkunft im LändleAppartement.

    Von dort aus gut erreichbar für uns die Bregenzer Festspiele. Auch diverse Radtouren nach z. B. Bregenz, ins Rheindelta sowie Rorschach/CH und Arbon CH u. v. m.

    Schwarzenberg steht auf jeden Fall auf unserer Liste. Danke Dir, liebe Sieglinde für den Tipp.

    1. Ihr kennt ja schon so Vieles in dieser wunderschönen Gegend, da ist eine Fahrt in den Bregenzerwald auf jeden Fall noch eine Bereicherung.
      Außer Schwarzenberg gibts da ja noch viel anderes zu entdecken, wie Du dem Newsletter entnehmen kannst. Leider ist das nichts für uns mit dem Rad…da brauchts das Auto.
      Es freut mich sehr, dass Du mal nach Schwarzenberg fahren willst und ich Dich neugierig machen konnte. Wird Euch gefallen.
      Umgekehrt danken wir für den Tipp mit den Ländleappartments, liebe Margarita <3.
      Herzlich
      Sieglinde

    1. Schnell am Wasser zu sein, ist auf jeden Fall wunderbar. Da wohnst Du ja genau richtig, liebe Sabine.
      Hier in Vorarlberg ist der Reiz, dass es auch das Gebirge nah gibt. Beides ist schon großartig.
      Und Kultur gibts auch noch…
      Herzlich,
      Sieglinde

  5. In Bregenz war ich schon einige Male, aber nie hätte ich gedacht, dass es von dort aus im „Hinterland“ noch so interessante Dinge zu entdecken gibt. Die Berge, eine tolle Landschaft und natürlich die Spuren einer so interessanten und emanzipierten Frau ihrer Zeit. Schon verrückt, wie einige Frauen es eben doch geschafft haben, trotz der gesellschaftlichen Zwänge, die damals vorherrschten, ihren eigenen Weg zu gehen. Noch dazu eine Malerin, die noch zu Lebzeiten richtig Geld verdient hat – und auch dabei unabhängig und frei geblieben ist, trotz Ehe, Dass muss frau im 18. Jh erstmal schaffen!
    Das mit dem Tiny Holzhaus hört sich übrigens auch ganz toll an. Und wenn man mit dem Rad in 10 Minuten am See ist, ist es doch ein prima Ausgangspunkt. Mit abendlichem Aperol Spritz ist es ja wie am Gardasee :-)))
    Danke für die Vorstellung von Angelika Kauffmann und fürs Mitnehmen nach Vorarlberg,
    herzliche Grüße Maren

    1. Dass ich Dir noch eine Erweiterung über Bregenz hinaus geben konnte, freut mich sehr, liebe Maren.
      Wir waren übrigens in Höchst im Ländleappartment und das ist nur 1 km von der Schweizer Grenze entfernt. Daher sind wir auch in die Schweiz nach Rorschach ins Forum Würth geradelt und noch nach Bregenz, um auf den Pfänder zu fahren mit der Seilbahn. Alles auch ganz großartige Ausflüge!
      Doch der Bregenzerwald hat wirklich Potential zum Entdecken. Angelika Kauffmann ist auf jeden Fall eine Perle dabei. Aber auch das Frauenmuseum in Hittisau interessiert mich und kommt dran, wenn wir mal wieder dorthin fahren.
      Ich finde es faszinierend, dass es solche Frauen wie Angelika Kauffmann gibt, die aus ihrem Leben wirklich etwas „Unerhörtes“ machen, das bis heute nachklingt.
      Herzliche Grüße,
      Sieglinde

  6. Was für ein wunderbarer Artikel, liebe Sieglinde! ❤️ Du weißt, ich liebe Geschichte und Malerei und habe diesen Artikel bereits mehr als einmal gelesen. Vielen Dank!
    Angelika Kauffmanns Lebensgeschichte finde ich wirklich faszinierend – vor allem, was sie als Frau ihrer Zeit erreicht hat. Und „Miss Angel“ war ja offensichtlich nicht nur künstlerisch, sondern auch geschäftlich eine ziemlich beeindruckende Frau. Respekt!
    Diese Verbindung aus Geschichte, Kunst, Architektur und Natur gefällt mir sehr. Und der Aperol zum Abschluss mit Blick auf den Bodensee klingt natürlich auch nicht gerade schlecht.
    Danke noch einmal für diese schöne Reise-Inspiration, liebe Sieglinde! ❤️
    Ganz liebe Grüße & Kuss,
    Claudia

    1. Sehr gern, liebe Claudia! Es freut mich sehr, dass Du Angelika Kauffmann auch so faszinierend findest wie ich. Und bei diesem Ausflug nach Schwarzenberg ist uns auch die Verbindung von Geschichte, Kunst, Architektur und Natur wie Du es beschreibst, so besonders spürbar gewesen.
      „Miss Angel“ wirkt da bis heute nach…
      Herzlich
      Sieglinde

  7. Danke für den ausführlichen Reisebericht. Ich war schon sehr gespannt. Wir waren gerade in vertrauten Gefilden in Eckernförde, haben dabei aber auch neues entdeckt – die Hüttener Berge.

    Lustig, dass ihr noch nie im Vorarlberggebiet wart, denn am Bodenseee wart ihr ja schon oft. Aber man kann einfach nicht nicht jede Ecke kennen. Ich war nur mal in Bregenz auf der Durchreise.

    Frau Kauffmann sagte mir bis dahin rein gar nichts. Spannend, wie ihr dort auf ihren Wegen gewandelt seid. Die Architektur in der Gegend mag ich sehr.

    Einen schönen Spätsommertag wünscht euch
    Ines

    1. Die Hüttener Berge, das sagt mir auch was… aber was? 🙂 Schön, dass Ihr auch Urlaub hattet.
      Ja, tatsächlich waren wir noch nie dort in Vorarlberg und Herbert als Salzburger schon gar nicht.
      Liegt irgendwie vorm Berg…
      Eine schöne Entdeckung war das für uns. Auch den Bodensee mal von der anderen Seite zu sehen.
      Wir waren wirklich schon oft am Bodensee. Und immer wieder gibts doch was Neues.
      Angelika Kauffmann war eine sehr faszinierende Frau in ihrer Zeit. Und so empanzipiert.
      Mir imponiert sie sehr.
      Die Holzarchitektur – und gerade auch die moderne – ist wirklich beeindruckend. Leider habe ich davon zu wenig fotografiert.
      Aber da müssen wir halt nochmals hinfahren… 🙂
      Nach Zürich ist es von dort übrigens auch nicht weit und es geht die perfekte Schweizer Bahn…
      Herzlich,
      Sieglinde

  8. Ein pittoresker Ort, führwar! Und dann noch so ein blauer Himmel dazu, leckeres Essen & Trinken, was ja bekanntlich Leib & Seele zusammenhält, Kunst & Kultur – was will frau mehr für einen Urlaub. Inzwischen hängen ja in vielen Museen ihre Bilder in der Sammlung und sind nicht mehr in den Depots verschwunden. Ich weiß gar nicht mehr, wann diese große Retrospektive war, auf der ich ganz viele ihrer Werke gesehen habe. Spannender fand ich dann aber noch ihre Erfolgsgeschichte.
    Schön, dass du diesen Post mit den ansprechenden Fotos endlich zeigen kannst.
    Alles Liebe!
    Astrid

    1. Ihre Erfolgsgeschichte ist auch das, was wir so spannend fanden. Noch dazu aus diesem Gebirgsdorf heraus…
      Du hast sie ja auch in deinen Great Women so fein beschrieben.
      Unsere Vermieterin des Ferienhauses hat den Blog gelesen und mir geschrieben, nun muss sie auch mal nach Schwarzenberg, weil das so interessant klingt und man die Sachen vor der Haustüre ja oft nicht kennt.
      Am Sonntag sind wir bei uns im Germanischen National Museum und ich hoffe, dort auch ein Bild von ihr zu finden.
      Herzlichst,
      Sieglinde

  9. Ich liebe deine Reiseberichte. Nicht nur, weil ich immer wieder etwas lerne oder mitnehme. Nein, weil ich auch einfach deine Liebe und Freude spüre. Und das ist fast noch schöner als der Bericht an sich.
    Und die Fotos sind wunderschön. Selbst mit Aperol drauf (ich mag den null).

    Danke, dass wir mit dabei sein durften.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und schicke liebe Grüße
    Nicole

    1. Ach, das freut mich aber, liebe Nicole. Schön, dass Du dabei warst und es mit uns genossen hast.
      Du magst keinen Aperol Spritz? Dann bleibt mir mehr! :-))
      Ein schönes Wochenende auch für Dich und liebe Grüße,
      Sieglinde

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